Tuesday, 22. july 2008 2 22 /07 /Juli /2008 19:16

Kaum sitzt man bei Sonnenschein in einem der tausenden Cafés in Friedrichshain, kommen die seltsamsten Gestalten Berlins zum Vorschein.

Ob nun schon grau gewordene Anwohner, die seit Jahrzehnten im selben Haus wohnen und dort täglich ein- und ausgehen, oder aber Studenten, die alle mit ihren hippen Umhängetaschen durch die Straßen rennen und an sich doch nichts Wichtiges zu tun haben.

Dann fuhr ein junger Typ - bestimmt ein Student! - auf einem Fahrrad die Straße entlang und spielte dabei Gitarre, mit beiden Händen selbstverständlich, und sang dazu. Gar nicht mal so schlecht, da sagt man, Männer seien nicht multitaskingfähig (Gender-Studies-Leute, lasst euch grüßen!).

Zwischendrin gibt es genügend Vorbeiziehende, die sich in keine Schublade stecken lassen - Schade eigentlich.

Dann besuche ich, wie jeden Tag, den wohl kleinsten Laden in der Straße. Dort gibt es alles. Wie kann man das gesamte Sortiment überhaupt auf den paar Quadratmetern so gut verstauen? Das Konzept bräuchte ich für meine Kommode - beim nächsten Mal vielleicht...

Auch dort läuft die bunte Vielfalt der Menschheit durchs Geschäft. So viele Sprachen hört man selten an einem Tag. Endlich habe ich das gefunden, was ich schon seit Wochen besorgen wollte, es jedoch immer wieder vergaß: Eine Haarfärbung. Schwarz.

Dass ich zuvor natürlich beim Friseur war, um mir meinen neuen Haarschnitt abzuholen, das Geld jedoch für das Färben sparen wollte, da ich ja eine so arme Studentin bin, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Kaum zu Hause angekommen, musste ich doch wieder meine Haare strapazieren - wozu sind sie auch sonst da? Da ich mir für gewöhnlich die Farbe einfach nur ins Haar klatsche mit der Hoffnung, es sähe später gut aus, creme ich meine Stirn und die Ohren ein, um die hübschen Farbreste danach einfach wegwischen zu können.

Denkste!

Keine fünf Minuten später verfärbten sich meine wunderschöne Stirn und die Ohren. Ein grelles Violett. Meine Badewanne blieb ebenso nicht verschont. Und schon bin ich zur bunten Vielfalt Friedrichshains geworden.

 

von Marta
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Tuesday, 22. july 2008 2 22 /07 /Juli /2008 17:42

Jeder hat´n Blog, also warum auch nicht ich?

Wozu? - Keine Ahnung, vielleicht möchte jemand meinem spannenden Leben folgen.

Ich bin 21 und wohne in Berlin-Friedrichshain in einer etwas maroden Wohnung. Ansonsten studiere ich Linguistik und Gender Studies (ja, für Psychologie hat es nun mal nicht gereicht), bald nun schon im 5. Semester und lebe einfach mein Leben.

 

von Marta
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